Generationen verbinden – Familien und Senior*innen zusammenbringen
Der Familienstützpunkt Trostberg startet im Oktober gemeinsam mit dem SozialRaum Trostberg und dem SozialRaum Obing ein neues Projekt:
„Wunschgroßeltern“. Ziel ist es, generationsübergreifende Begegnungen zu fördern und Familien mit Seniorinnen und Senioren aus der Region zusammenzubringen.
Hintergrund: In vielen Familien leben die eigenen Großeltern weit entfernt. Gemeinsame Zeit mit den Enkelkindern ist dadurch oft kaum möglich. Zugleich gibt es zahlreiche Eltern vor Ort, die keine Großeltern in der Nähe haben – und Seniorinnen und Senioren, die sich über Familienanschluss freuen würden. Das Projekt schafft hier eine Brücke.
Mit Andrea Hinkofer, die seit vielen Jahren erfolgreich das Müttercafé leitet (immer donnerstags von 9.00 bis 11.00 Uhr im SozialRaum Trostberg), konnte eine erfahrene Fachkraft für die Begleitung des Projekts gewonnen werden. Sie unterstützt bei der Vermittlung, organisiert die Kennenlerntreffen und steht den Beteiligten als Ansprechpartnerin zur Seite.
Interessierte Familien und Senior*innen erhalten im SozialRaum einen Fragebogen. Sobald passende „Wunschgroßeltern“ oder Familien gefunden sind, findet ein erstes Treffen im SozialRaum Trostberg statt. Dabei werden auch organisatorische Fragen, etwa zu Versicherungen, besprochen. Geplant sind zudem regelmäßige Austauschtreffen der „Wunschgroßeltern“.
„Uns ist wichtig zu betonen, dass das Projekt ausschließlich der sozialen Begegnung dient und kein Ersatz für fehlende Kinderbetreuungsangebote ist“, erklärt Gabi Muthmann vom Familienstützpunkt Trostberg. „Durch die Fragebögen erfahren wir, welche persönlichen Beweggründe Familien und Senior*innen haben – und können
so bestmöglich vermitteln.“
Besonders willkommen sind auch Alleinerziehende und alleinstehende Seniorinnen oder Senioren. Gerade hier kann der gegenseitige Austausch wertvolle Impulse für mehr Gemeinschaft, Unterstützung und gemeinsame Freude im Alltag geben.
Sie haben Fragen oder sind interessiert?
Dann nehmen Sie Kontakt auf zu:
Andrea Hinkofer, Projektkoordinatorin,
Tel. 0151/ 59 222 177
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!





